Wissen und Forschung

MMag. Franz Breitwieser

ZIG-Umschlag (‚ZEIT IST GELD')
Bereits vor Einführung der ZIG-Umschläge konnten eingeschriebene Postsendungen durch Einlegen in die Postkästen aufgegeben werden. Davon wurde aber fast kein Gebrauch gemacht, wie die Post- und Telegraphendirektion im Erlass zur Einführung der ZIG-Umschläge festhielt. Sie meint auch den Grund zu kennen: ‚.. weil diese Art der Aufgabe zu formlos und dadurch für den Absender zu unsicher erscheint.' Dem wollte man mit der Einführung des ZIG-Umschlages entgegenwirken.

Ob dies gelang?

(PDF-Datei Größe ca. 0,51 MB; 14. März 2016)
Der Artikel wurde im Nachrichtenblatt des BSV-Favoriten, Ausgabe 3/2016 auf S 5f und geringfügig ergänzt auch Michel-Rundschau 1/2017 PLUS S 64ff abgedruckt.
Anfragekarten an das Rote Kreuz philatelistisch betrachtet
Während des I. Weltkrieges beantwortete das Auskunftsbüro (‚Auskunftsbureau‘) des Roten Kreuzes schriftliche oder telegrafische Anfragen über den Aufenthalt von verwundeten oder erkrankten Soldaten. Die Beantwortung dieser Fragen war portofrei gestellt. Andere ‚Büros‘ des Roten Kreuzes sammelten Informationen über gefallene Kriegsteilnehmer (‚Kriegs-Auskunftsstelle‘) oder vermittelten den Kontakt zu den Kriegsgefangenen (‚Zentralnachweisebureau‘). Die drei ‚Bureaus‘ verwendeten jeweils eigene Postkarten für ihre Korrespondenz mit der Öffentlichkeit. Wie sind diese Karten aus philatelistischer Sicht einzustufen? Privatkarten oder amtliche Karten? Wenn amtlich, sind sie Ganzsachen, auch wenn kein Wertstempel eingedruckt ist?
(PDF-Datei Größe ca. 1,80 MB; 27. Januar 2016; update 18. März 2016)
Der 1. Teil des Artikel wurde in den Vereinsmitteilungen der Vindobona 1/2016, S 34ff und der 2. Teil des Artikel in 2/2016, S 31 ff abgedruckt.
Der Artikel wurde auch von der Michel-Rundschau 4/2016 PLUS S 4ff (24 Seiten!) übernommen.
Markentäschchen für die Sondertarifgebiete
Die ‚Optimierung' der postalischen Serviceleistung für die deutschen Urlauber in den österreichischen Zollausschlussgebieten, nachgezeichnet an Hand des 1. Markentäschchens für die Sondertarifgebiete.
(PDF-Datei Größe ca. 0,36 MB; 21. November 2015)
Der Artikel wurde in der Michel-Rundschau 2/2016 unter dem Titel 'Dia- und Super-8-Film' auf S 70ff abgedruckt.
Das Geschenk.Paket, eine (wahrscheinlich) kurzlebige Ganzsache der Post.at!
Am 1. Juli 2009 brachte die Österreichische Post AG. das „Geschenk.Paket“ in 2 Größen auf den Markt. Bis zu 31,5 kg konnten in einer speziellen Schachtel innerhalb Österreich zu einem fixen Preis (alles inklusive!) verschickt werden. Trotzdem floppte der Service! Ab Jän/Feb. 2015 werden die Boxen zum Einheitspreis von 6 Euro abverkauft. Was ging schief?
(PDF-Datei Größe ca. 0,73 MB; 26. Juli 2015)
Der Artikel wurde in der Michel-Rundschau 9/2015 unter dem Titel 'Das Geschenk.Paket' auf S 64ff und in der Vereinszeitung 1/1916 (pdf!) des ABSV Favoriten auf S 10 abgedruckt.
Das Wein.Paket der Österreichischen Post AG - eine philatelistische Ganzsache?
Am 30. Juni 2004 vermeldete die Österreichische Post AG., dass ab dem Folgetag das „Wein.Paket“ nicht nur im Inland, sondern nunmehr auch in 14 EU-Mitgliedsstaaten versandt werden konnte. Was bedeutet der Produktname „Wein.Paket“ und was macht es für den Ganzsachensammler interessant?
(PDF-Datei Größe ca. 0,27 MB; 02. Jänner 2015)
Der Artikel wurde in der Michel-Rundschau 2/2015 unter dem Titel 'Das „Wein.Paket“ der Österreichischen Post AG - eine philatelistische Ganzsache?' auf S 38ff abgedruckt.Der ursprüngliche Artikel findet sich auch in gestraffter Form im MICHEL-Katalog Österreich Spezial 2015, S. 652.
Klassifikation der Korrespondenzkarten P1 bis P24 - "Gelblinge" nach den Mustern der Eckverbindungen und der inneren Zierleisten
Die Zahl jener Sammler, die ihren Bestand an ‚Gelblingen‘ nicht nur nach den Hauptnummer (P1 bis P24) unterscheiden, sondern nach ‚Untertypen‘ sammelt, scheint nach wie vor beträchtlich zu sein. Es wäre überraschend, wenn seit Erscheinen des ‚Aschers‘ (1928) keine weiteren Typen aufgetaucht wären. Ascher listet 75 Typen; 22 zusätzliche Typen sind in diesem Artikel beschrieben.
(PDF-Datei Größe ca. 0,67 MB; Version 18. August 2016)
Weiter 4 Untertypen (P 14 VI & VII, P 18 a VI und P 18 b I) konnten u.a. mit Hilfe von Sammlerkollegen aus Linz und aus Schweden identifiziert werden.
Der ursprüngliche Artikel findet sich auch in geringfügig gestraffter Form im MICHEL-Katalog Österreich Spezial 2014, S. 589ff.
Zuden ist er (Version 2014) aus Referenzgründen hier noch verfügbar.
Internationale Antwortscheine von Österreich
Als Ergänzung zu der früheren Weltpostkarte mit anhängender Antwortkarte und vorausbezahlter Gebühr durch eingedruckten Wertstempel gibt es im internationalen Briefverkehr seit Oktober 1907 den internationalen Antwortschein (abgekürzt ‚IAS‘). Er wird bei Vorlage an einem Postschalter weltweit gegen ein oder mehrere frankaturgültige Postwertzeichen eingetauscht, die in der Regel die Portokosten eines einfachen, gewöhnlichen Briefes in das Ausland abdecken.
(PDF-Datei Größe ca. 2,97 MB; Version 3. April 2013)
Der ursprüngliche Artikel findet sich auch in geringfügig gestraffter Form im MICHEL Österreich Spezial 2013, S. 680ff.
Telegrammaufgabescheine und Aufgabeblätter für Telegramme mit gestundeter Gebührenverrechnung ab 1919 sind Ganzsachen
Dieser kurze Artikel fasst die für beide Formularsorten betreffenden Bestimmungen aus den Gesetzen, Verordnungen und Erlässen dieser Zeit zusammen. Er versucht aber auch, die Situation während der Schilling-Ära (ab Anfang 1925) bis zum Anschluss an das Deutsche Reich sowie die Situation nach dem II. Weltkrieg (zumindest kurz) zu beleuchten.
(PDF-Datei Größe ca. 1,25 MB; 25. März 2013)
Der ursprüngliche Artikel findet sich auch in geringfügig gestraffter Form im MICHEL-Katalog Österreich Spezial 2013.